Wirkungsvolle Unterstützung beim Streichen

Eigentlich gibt es doch in jeder Wohnung immer einen Raum, der es mal painter-1162562_640 (1)wieder nötig hätte, gestrichen zu werden. Und doch ist man manchmal des Streichens müde. Dann lässt man den betreffenden Raum einfach mal ein Jahr in Ruhe, richtig? Doch wie sieht das denn aus, wenn dieser Raum nicht wie alle anderen in einer frischen Farbe erstrahlt? Da müsste es doch eigentlich ein Gerät geben, mit dem die Arbeit leichter von der Hand geht, oder nicht? Dies gilt natürlich auch für Möbel oder andere Gegenstände, die zu streichen wären.

Der Sprayer, einfach unentbehrlich

Der Sprayer oder auch Niederdruckpistole genannt ist ein hilfreiches Gerät, das dem Heimwerker viel Ärger beim Malen und Streichen ersparen kann. Mit der Niederdruckpistole können sowohl große Flächen als auch kleine, exakt abgegrenzte Bereiche bestens eingefärbt werden. Um zu verstehen, warum dies so exakt möglich ist, ist es sinnvoll, sich den Aufbau einer solchen Sprühpistole anzuschauen.

Der Farbbehälter ist in vielen Fällen ein direkter Teil des Sprühkopfes. In ihn wird die Farbe eingefüllt, die verarbeitet werden soll. Für den Hausgebrauch ist dies die praktischste Methode. Die Farbzufuhr erfolgt über ein hohles Rohr mit Hilfe des Unterdrucks, der durch die Turbine erzeugt wird. Stoppt die Turbine, stoppt auch der Farbfluss.

Bei der Düseneinheit handelt es sich um den Teil, durch den die Farbe verteilt wird. Für gewöhnlich ist eine Luftklappe integriert, die, je nach Einstellung, die Intensität der Farbe beim Sprühen bestimmt. Der Sprühaufsatz wiederum wird anhand der gewünschten Farbe und ihrer Konsistenz gewählt. So bedarf ein Lack einen anderen Aufsatz als eine Holzlasur. Aufgrund der Turbinentechnik wird jeder Sprühstrahl von einem Luftstrom umhüllt. Dadurch entsteht ein dünner, aber effektiver Sprühnebel, der sich, getragen von der Luft, leicht auf das zu streichende Material setzt. Die Intensität des Farbstrahles kann mit Hilfe von zwei Reglern kontrolliert werden: Dem Luftmengenregler und dem Materialmengenregler. Je besser sie aufeinander abgestimmt sind, desto trifft der Farbstrahl auf dem Material auf.

Das Herz des Strayers – Die Turbine

Ohne die Turbine geht gar nichts. Denn sie erzeugt den Luftstrom, durch den die Farbe angesaugt und verteilt wird. Es wird mit hohem Luftvolumen, aber niedrigem Druck gearbeitet. Mit Hilfe eines Bajonettverschlusses ist das Turbinenteil mit dem Farbbehälter verbunden. So kann bei mehrfarbigen Projekten die Farbe ganz schnell gewechselt werden.
Mit Unterstützung dieses tollen Gerätes können nun auch die unbequemsten Projekt zu einem Kinderspiel gemacht werden. Allerdings lohnt sich die Anschaffung nur dann, wenn man wirklich relativ oft mit Pinsel und Farbe in der Hand habt, um so einiges zu verschönern.