Funktioniert Tierhaltung auf dem eigenen Grundstück?

Die Haltungsbedingungen von Pute Ente und Gans wurden von der WWF unter die Lupe genommen. Es wird den Verbrauchern geraten, auf tiergerechte und ökologische Haltung zu achten. Etwas Besonderes sind Entenbrust, Gänsekeule und der Truthahnbraten und häufig kommen sie auf den Tisch als Festessen.

Auf hochwertiges Bio-Fleisch sollte gerade aus dem Grund geachtet werden und dies stammt aus einer tiergerechten Haltung. Laut dem WWf-Vergleich leben Enten, Puten und Gänse aus Bio-Haltungen im Vergleich zur konventionellen Mast mehr als doppelt so lange. Die ökologischen Auswirkungen sind ebenfalls geringer aufgrund des Verzichtes auf Soja-Futter und es werden die Regenwaldflächen geschont.

Puten

Insbesondere bei diesem anspruchsvollen Geflügel wie Pute lohnt sich immer der zweite Blick. Die nicht gewollten Todesraten, zu denen es kommt bei der Intensiv-Putenmast sind sehr hoch. Viele Probleme gibt es aber auch bei der Bio-Putenhaltung. Die Zuchtlinien, welche vorhanden sind bezüglich des Geflügels brauchen Futter, welches in der geforderten Qualität in dem Bio-Bereich nicht erhältlich ist. Daher sind einzelne Bio-Betriebe ausgestiegen aus der regulären Mast und sie bieten nur noch Spezial-Aufzuchten beispielsweise Weihnachts-Truthahnes.

Gänse

Vor allem Haltungen in dem benachbarten Ausland entsprechen nicht den ökologischen und tiergerechten Kriterien, sagt der WWF. Die Tiere in Deutschland hingegen genießen auch in den konventionell betriebenen Tierzuchten zumeist eine Freilandhaltung. Die zusätzliche Fütterung sei ökologisch kritisch bei den Freiland-Gänsen mit gentechnisch veränderten Import-Soja. Sofern die Gans an Weihnachten nicht geht, auf Kosten von den brasilianischen Regenwaldflächen, muss Bio-Ware gekauft werden.

Enten

Laut WWF gilt Ähnliches auch bei der konventionellen Haltung von Enten. Des Weiteren werden meist die Wasservögel, gehalten ohne Zugang zu Wasserflächen und werden stattdessen gehalten auf Drahtboden und ihnen deshalb die Schnäbel und Krallen gekürzt. Verboten ist in der Bio-Tierhaltung beides. Des Weiteren werden durch die niedrigen Besatzdichten und Herdengrößen Stress und Krankheitsanfälligkeit vermindert. Jeder Deutsche verbrauchte im Jahr 2011 ungefähr 19 kg Geflügelfleisch. Rund 6 kg entfielen dabei auf die Pute. 300 g auf die Gans und auf die Ente 1,1 kg. Deutlich wird bei einem Blick auf die Statistik von der Gesellschaft der Konsumforschung die starke Saisonalität und 90 Prozent Gänsefleisch in den letzten zwei Monaten vom Jahr gekauft.

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